Fachlexikon

 

Degradationskonzept

Beim Auftreten eines Fehlers sind neben dem sofortigen Abschalten einer Funktion in der Regel auch Funktionseinschränkungen und Warnungen des Fahrers vorgesehen. Das Degradationskonzept legt fest, wie die Funktionalität abgestuft wird, um die Verfügbarkeit zu gewährleisten. Wie beim Warnkonzept auch, handelt es sich beim Degradationskonzept um einen Fehlertoleranzmechanismus.

DoE (Design of Experiments = Versuchsplanung)

Zielgerichtetes Gestalten von Versuchsprogrammen zur Ermittlung von Daten, um mit möglichst geringem Aufwand möglichst umfangreiche und aussagekräftige Erkenntnisse über unbekannte Zusammenhänge zwischen vorhandenen Einflussfaktoren und den angestrebten Ergebnissen in einem System (Produkt oder Prozess) zu gewinnen.

DRBFM (Design Review based on Failure Mode)

Qualitätsmethode, die den Entwicklungsprozess eines Prozesses/Produktes im Produktentstehungsprozess (PEP) begleitet. Sie wird im Rahmen des Qualitätsmanagements zur vorbeugenden Fehlervermeidung eingesetzt und ermöglicht, potenzielle Schwachstellen/Probleme bereits im Entwicklungs- und insbesondere Änderungsprozess zu erkennen.

Mit der Weiterentwicklung der Methode FMEA ist mit DRBFM ein Werkzeug entstanden, das den Formalismus bei der Anwendung der Methode überwindet. Die Ingenieure konzentrieren sich im Projektteam auf die Änderungen an ihren Produkten und Prozessen.

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